1971 

Gründung des Instituts für Pfadfindergeschichte durch die Pfadfindergilde Kara Barteis. Seither wird die Sammlung ständig vergrößert.

1989

Auf Initiative von Ing. Herbert Balka wird das österreichische Pfadfindermuseum gegründet. In der Erdbergstraße in Wien sammeln Mitglieder dieses Vereines viele Jahre alles, was mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern zu tun hat. Spezialgebiete waren Uniformen, Abzeichen, Fahnen, Ehrenzeichen. Im Laufe der Zeit wurde das Pfadfindermuseum nicht nur die größte Sammlung dieser Art in Österreich, es wurde auch die Ansprechstelle, wenn es darum ging, ein Abzeichen richtig einzuordnen. Das aufgebaute Fachwissen über Pfadfinderartikel aus der ganzen Welt wird von Sammlern geschätzt.

1999

wurde ein Welt-Sammlertreffen (World Collectors Meeting) in Wien ausgerichtet, welches regen Anklang auf internationaler Ebene fand.

2001

Übergabe der Museumsleitung von Herbert Balka an Christian Fritz

2004

Im Herbst übersiedelte das Institut vom Fuchsenfeld und das Museum aus der Erdbergstraße in die Loeschenkohlgasse, später auch noch die Briefmarkengilde, die Funker und die Zentralgilde. Um eine einheitliche Finanz- und Besitzstruktur zu gewährleisten, wurde über die bestehenden Vereine ein Dachverband gelegt. Sowohl das Institut als auch das Museum brachten ihre gesamten Sammlungen in diese neue Verbindung ein.
Derzeit befinden sich mehr als 250.000 Dokumente, Zeitschriften, Fotos, Gruppen-, Landes- und Bundesverlautbarungen, Urkunden, Zeitungsberichte über Pfadfinder-Aktivitäten im Archiv. Dabei können wir stolz vermelden, dass Material von allen in Österreich ehemals und noch heute aktiven Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbän-de vorhanden ist. Unter der Leitung von Hanns Strouhal und seinem Stellvertreter Christian Fritz wurde das Archiv und Museum zu dem, was es heute ist.

2005

Neuer Auftritt als „Pfadfindermuseum und Institut für Pfadfindergeschichte“.

2016

wurde ein zweites Welt-Sammlertreffen (World Collectors Meeting) in Wien ausgerichtet.

2017

Christian Fritz wird nach 13 Jahren im Oktober zum neuen Leiter gewählt.

2020

Da die Zusammenarbeit wirklich gut funktioniert, werden alle auch formell in einen gemeinsamen Verein „Pfadfindermuseum und Institut für Pfadfindergeschichte“ zusammengeführt.